Der Unterschied zwischen einem erfolgreichen Internetauftritt und einem Flop besteht oft nur in der Vermeidung einiger kleiner Fehler, sowie der Anwendung einiger grundlegender Prinzipien. Wir stellen Ihnen die Wichtigsten aus unserer Erfahrung hier in Kurzform vor.
Intros und endlose Ladezeiten
Verzichten Sie nach Möglichkeit auf „schicke“ Flash-Intros. Die Besucher klicken meist ohnehin darüber weg und für die Suchmaschinen gibt so eine Startseite null Inhalt (Siehe dazu auch das Kapitel „Suchmaschinenoptimierung“)
Bedenken Sie auch, dass noch nicht alle Surfer mit High-Speed Internetzugang unterwegs sind und vermeiden Sie nicht für Web aufbereitetes (komprimiertes) Bildmaterial. Der Grenzwert für "schnelle Seiten" liegt bei 50kb Gesamtgröße.
Überladene Seiten
Werden dem Besucher auf der Startseite oder den Hauptseiten zu viele Verweise, Links, Banner und Buttons vor die Nase gesetzt, so gerät er leicht in Verwirrung und meidet solche Seiten eher.
Eine klare Struktur der Seite, sowie Aussagen über Inhalte, was findet der Besucher wo und wie, bringen den Erfolg. Einfach auffindbare und klar vorgegebene Pfade für die Bewegung durch die Seiten zum Ziel des Interesses steigern die Popularität wesentlich.
Übertriebene Farben und schwer lesbare Schriften
Das Internet verlockt zwar zu Farben und Formen, doch bedenken Sie, dass der Besucher Ihre Seite wie eine Zeitung oder ein Magazin liest. Verwenden Sie daher für die einfache Vermittlung von Inhalten helle und homogene Hintergründe, sowie klare, gut lesbare Schriftarten.
Bedenken Sie bei der Wahl von Schriftgrößen, dass die heutzutage verwendeten hochauflösenden Monitore Schriften nur mehr sehr klein darstellen und wählen Sie eher größere Fonts.
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Unlogische Menüs und Linkssysteme
Wenn eine Website leicht zu verstehen und komfortabel zu bedienen sein soll, müssen vor allem die Navigationsleisten und Menüs durchdacht gestaltet sein. Sie sind die Werkzeuge, mit deren Hilfe sich der Besucher durch die Seiten bewegt, um seine Ziele zu erreichen - oder auch nicht.
Die 3-Klick-Strategie. Faustregel für das Erstellen von Struktur und Navigation: Der Besucher sollte mit maximal 3 Klicks dort sein, wo er hin möchte. Oder dort, wo Sie ihn haben wollen. Mehr Zwischenschritte oder Aktionen reduzieren den Erfolg einer kommerziellen Webseite beträchtlich.
Unverständliche Inhalte
Einfach kommt an. Geben Sie Ihre Web-Texte vor Veröffentlichung einem Nicht-Fachmann zu lesen. Wenn der daraufhin fragt, worum es eigentlich geht, wäre es eine gute Idee, den Text noch einmal auf Fachausdrücke, Satzlänge und -bau zu überprüfen.
Weniger ist mehr. Formulieren Sie Texte knapp und aussagekräftig. Kürzen und straffen Sie Ihre Texte nach der Erstformulierung noch in mehreren Durchgängen, ehe Sie publizieren.
Dinge, die es nicht gibt
Vermeiden Sie leere Versprechungen bei Produkten oder Leistungen. Auch Navigationspunkte, hinter denen keine Seiten existieren oder nur das "Baustellensymbol" steht machen keinen guten Eindruck. Veröffentliche Sie nur fertige Dinge.
Prüfen Sie auch von Zeit zu Zeit Ihre Verlinkungen auf fremde Webseiten und entfernen Sie alle toten Links.
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Schwierige Kontaktaufnahme
Eine wichtige Formalität, die leider oft missachtet wird. Setzen Sie an offensichtlicher Stelle Ihre Kontaktdaten. Zu oft findet man Seiten, bei denen man rätseln muss, wo sich wohl der Kontakt oder Ansprechpartner verbirgt. Geben Sie Adresse, Tel., eventuell Fax deutlich erkennbar an.
Wenn die Einladung zur Kontaktaufnahme ein wesentlicher Zweck Ihrer Website ist, machen Sie das Ihren Besuchern so leicht als möglich!
"Letzte Aktualisierung" im Jahre Schnee
Falls es Ihnen nicht möglich ist, Ihre Seiten regelmäßig zu aktualisieren, so vermeiden Sie unter allen Umständen einen Aktualisierungsvermerk mit Datum. Zu lange zurückliegende Aktualisierungen erwecken den Eindruck "toter" Seiten und mindern ihren Informationswert in den Augen des Besuchers. Die beste Abhilfe für dieses Thema ist der Einsatz von CMS (Mehr dazu HIER).
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Aufgezwungene Installationen
Die Notwendigkeit, erst Plug-ins installieren zu müssen, ehe bestimmte Darstellungen oder Informationen für den Besucher zugänglich sind, stößt erfahrungsgemäß auf wenig Gegenliebe.
In Zeiten der hohen Verunsicherung über Trojaner, Viren etc. kann so etwas gerade bei Laien dazu führen, dass Sie Ihre Seite wieder fluchtartig verlassen.
Leichte Lesbarkeit
Gliedern Sie die Texte. Texte, die in kurze Kapitel oder Blöcke gegliedert sind, lesen sich speziell am Bildschirm leichter und flüssiger. Für Internet-Überflieger empfiehlt es sich noch dazu, die Hauptgedanken des Textes als Zwischenüberschriften auszuformulieren.
vermeiden Sie nach Möglichkeit lange Scrollseiten. Für den Inhalt einer einzelnen Seite kann man als Faustformel annehmen, dass der Text nicht mehr als eine A4 Seite umfassen sollte. Längere Texte sollten besser auf mehrere Seiten mit "Weiter"-Funktion geteilt werden. Oder mit Auflistung des Inhalts am Anfang und "Jump" Funktion ausgestattet werden. (wie die Seite, auf der Sie sich gerade befinden)
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